News

01.12. Weihnachtsfeier
des Kulturvereins

Beginn 18:00 Uhr

Restaurant Luginsland

 

Fotos von der Einweihung der Pan Plastik
sind online.

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Neujahrskonzert 2018

am So., den 21. Januar, um 11:00 Uhr

Palais Schloss Wachenheim

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Neuer Schatzmeister gewählt

Auf seiner letzten Mitgliederversammlung hat der Kulturverein Wachenheim Herrn Dr. Thomas Popp zum neuen Schatzmeister gewählt.

Mitgliederversammlung 2015 4144 v2 web

Die bisherige Amtsinhaberin Elfi Bogenstätter hatte das Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Der Vorstand dankte Frau Bogenstätter für ihr Engagement, ihre stete Zuverlässigkeit und Genauigkeit, mit der sie die Kasse des Vereins in den vergangenen Jahren verwaltet hat.

Mitgliederversammlung 2015

Die stellvertretende Vorsitzende Isabel Lübke hob auch ihren herzlichen Umgang hervor und überreichte einen großen Blumenstrauß mit den besten Wünschen für ihre Zukunft.

 
Pietà und Prozessionsaltar endlich am neuen Standort

Vielleicht sind Sie kürzlich mal über den Wachenheimer Marktplatz gelaufen und haben dabei eine Veränderung an der Alten St. Georgskirche entdeckt?

Die Pietà steht mitsamt Altar endlich an dem Standort an dem sie von uns wie auch von Besuchern unserer Stadt künftig besser wahrgenommen werden kann.
Sie entstand vermutlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Der Prozessionsaltar auf welchem sie heute steht wurde 1707 auf freiem Feld aufgestellt. Ob beide Teile, der Altar und dieser Bildstock ursprünglich zusammen gehörten ist nicht gewiss. Die Inschrift macht aber deutlich, dass auf dem Altar auch damals schon eine Pietà gestanden haben muss. 1802 wurden beide Teile beim Bau eines Hauses in der Waldstraße 34 in Wachenheim in die Hauswand des Wohnhauses einbezogen.

So schön es früher war, beim Streifzug durch Wachenheim dort unerwartet ein solches Kleinod zu finden, so ungünstig war doch der Standort Waldstraße.
Die enge Straße ließ keinen Raum für Einkehr oder Andacht, die Schäden durch Salze, die in der Winterwitterung für die Straßensicherheit ausgebracht wurden, setzten Altar und Figur kräftig zu.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Fotos © Peter Nonnenmacher

Die komplette Bilderserie vom Aufbau finden Sie in unserer Bildergalerie!

Der Kulturverein wandte sich deshalb vor 12 Jahren an das damalige Landesamt für Denkmalspflege in Mainz mit der Absicht, die Figur zu restaurieren und diese dann an einem günstigeren Standort wieder aufzustellen. Dafür waren die Mitglieder des Vereins bereit auch ordentlich zu investieren. Viele Sondierungen und Gespräche waren erforderlich bis alle Beteiligten oder deren Stellvertreter dieser Initiative des Kulturvereins und dem von ihm vorgeschlagenen Standort zustimmten. Seitens des Kulturvereins waren vor allem Herr Dr. Heinz-Ulrich Werther, Herr Peter Gängel und schließlich meine Person dadurch erfolgreich, dass wir das Ziel des Erhaltens und Wiederaufbaus der Pietà mit einer gewissen Hartnäckigkeit verfolgten.

Die Generaldirektion Landesdenkmalpflege unterstützte die Initiative des Kulturvereins mit Fördermitteln von annähernd 50 %, die Stadt beteiligte sich durch Errichtung des Fundaments und der Kulturverein trug schließlich gut die Hälfte der Gesamtkosten aus eigenen Mitteln. Herr Burghard Knauf, Steinmetz und Restaurator aus Schweighofen bewerkstelligte den Ausbau aus der Hauswand, restaurierte Bildstock und Altar, ergänzte die beim Ausbau zwangsläufig in der Wand verbliebenen Teile und baute jüngst alles an der Südostseite der Alten St. Georgskirche wieder auf.
Seit dem 3. Mai 2013 erstrahlt nun das Ensemble vor der letzten Herbst frisch verputzten Chorwand der Kirche und wer im Licht der frühabendlichen Sonne den Blick über den Marktplatz schweifen lässt kann sich vielleicht meiner Meinung anschließen, dass Geduld und Beharrlichkeit hier sehr schön belohnt wurden.

Eine offizielle Übergabe mit Enthüllung einer Gedenktafel ist geplant und soll in wenigen Wochen stattfinden.

Ich wünsche Ihnen Freude am neuen Gesicht des Marktplatzes und grüße Sie herzlich.
Ihr Rüdiger Bias


 

 
"Europarecht im Spannungsfeld zwischen Streben nach politischer Union und nationaler Souveränität"

EuropaDienstag, den 26. März, 19:00 Uhr lädt der Kulturverein Wachenheim ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Remmert-Ludwig Koch in der Ludwigskapelle.

In Krisenzeiten wird es überdeutlich: was man auf dem Wege zu einer internationalen und solidarischen Staatengemeinschaft bereits glaubt erreicht zu haben wird oft leichtfertig vordergründigen nationalen, ja gar nationalistischen Zielen wieder geopfert. Der Spagat zwischen mehr Gemeinschaftsrecht und ausreichender Gestaltungsfreiheit im regionalen Rechtsraum ist schwierig zu bewerkstelligen. Das Dilemma zeigt sich im Kleinen wie im Großen. Verfassungen fördern die Stabilität eines Staatswesens wenn sie die Balance zwischen föderativem und zentralem Bundesrecht beachten. Seitens der politischen Führung erfordert die langfristig ins Auge gefasste Entwicklung des Europäischen Staatenbundes zu einem Europäischen Bundesstaat Weitsicht, interkulturelles Verständnis, soziale Empathie und Charakterstärke. Denn auch in einem Bundesstaat sollen die Gliedsstaaten nach dem Subsidiaritätsprinzip über eigene, originäre Staatsgewalt verfügen.

Der Referent, Herr Prof. Dr. Koch, ehemals Dozent an der Hochschule Ludwigshafen, wird auf die Schwierigkeit in der Formulierung europäischen Gemeinschaftsrechts, die Gründe für die Auswahl der Rechtsinstrumente und auf die Chancen für ein Zusammenwachsen Europas durch ein angeglichenes Gemeischaftsrecht eingehen.

Freuen Sie sich mit uns auf einen spannenden Vortrag und eine rege Diskussion!


Ludwigskapelle, Wachenheim

Beginn 19:00 Uhr

Eintritt: 5 €, Schüler, Studenten und Auszubildende frei
 


 

 
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