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22.10.-12.11. KUNSTAUSSTELLUNG

Klaus-Stoeber 2017 Plakat A3 v3-2c

"Klaus Stöber -
Malerei auf Umwegen"

Der Kulturverein Wachenheim lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 22. Oktober 2017 um 11.15 Uhr in der Ludwigskapelle Wachenheim.

Geboren 1958 in Hannover (Deutschland), studierte Klaus Stöber Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Braunschweig (1981- 85). Er lebt und arbeitet als Maler und Fotograf in Straßburg seit 1992 

Vernissage:
So. 22. Oktober 2017, 11:15 Uhr,

Ort:
Ludwigskapelle (am Marktplatz)

Öffnungszeiten:
Fr.        17 - 19 Uhr
Sa.       15 - 18 Uhr
So.       11 - 18 Uhr

Der Eintritt ist frei

pdfKlappkarte-Klaus-Stoeber.pdf

 

 


 

 
Neuer Schatzmeister gewählt

Auf seiner letzten Mitgliederversammlung hat der Kulturverein Wachenheim Herrn Dr. Thomas Popp zum neuen Schatzmeister gewählt.

Mitgliederversammlung 2015 4144 v2 web

Die bisherige Amtsinhaberin Elfi Bogenstätter hatte das Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Der Vorstand dankte Frau Bogenstätter für ihr Engagement, ihre stete Zuverlässigkeit und Genauigkeit, mit der sie die Kasse des Vereins in den vergangenen Jahren verwaltet hat.

Mitgliederversammlung 2015

Die stellvertretende Vorsitzende Isabel Lübke hob auch ihren herzlichen Umgang hervor und überreichte einen großen Blumenstrauß mit den besten Wünschen für ihre Zukunft.

 
Pietà und Prozessionsaltar endlich am neuen Standort

Vielleicht sind Sie kürzlich mal über den Wachenheimer Marktplatz gelaufen und haben dabei eine Veränderung an der Alten St. Georgskirche entdeckt?

Die Pietà steht mitsamt Altar endlich an dem Standort an dem sie von uns wie auch von Besuchern unserer Stadt künftig besser wahrgenommen werden kann.
Sie entstand vermutlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Der Prozessionsaltar auf welchem sie heute steht wurde 1707 auf freiem Feld aufgestellt. Ob beide Teile, der Altar und dieser Bildstock ursprünglich zusammen gehörten ist nicht gewiss. Die Inschrift macht aber deutlich, dass auf dem Altar auch damals schon eine Pietà gestanden haben muss. 1802 wurden beide Teile beim Bau eines Hauses in der Waldstraße 34 in Wachenheim in die Hauswand des Wohnhauses einbezogen.

So schön es früher war, beim Streifzug durch Wachenheim dort unerwartet ein solches Kleinod zu finden, so ungünstig war doch der Standort Waldstraße.
Die enge Straße ließ keinen Raum für Einkehr oder Andacht, die Schäden durch Salze, die in der Winterwitterung für die Straßensicherheit ausgebracht wurden, setzten Altar und Figur kräftig zu.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Fotos © Peter Nonnenmacher

Die komplette Bilderserie vom Aufbau finden Sie in unserer Bildergalerie!

Der Kulturverein wandte sich deshalb vor 12 Jahren an das damalige Landesamt für Denkmalspflege in Mainz mit der Absicht, die Figur zu restaurieren und diese dann an einem günstigeren Standort wieder aufzustellen. Dafür waren die Mitglieder des Vereins bereit auch ordentlich zu investieren. Viele Sondierungen und Gespräche waren erforderlich bis alle Beteiligten oder deren Stellvertreter dieser Initiative des Kulturvereins und dem von ihm vorgeschlagenen Standort zustimmten. Seitens des Kulturvereins waren vor allem Herr Dr. Heinz-Ulrich Werther, Herr Peter Gängel und schließlich meine Person dadurch erfolgreich, dass wir das Ziel des Erhaltens und Wiederaufbaus der Pietà mit einer gewissen Hartnäckigkeit verfolgten.

Die Generaldirektion Landesdenkmalpflege unterstützte die Initiative des Kulturvereins mit Fördermitteln von annähernd 50 %, die Stadt beteiligte sich durch Errichtung des Fundaments und der Kulturverein trug schließlich gut die Hälfte der Gesamtkosten aus eigenen Mitteln. Herr Burghard Knauf, Steinmetz und Restaurator aus Schweighofen bewerkstelligte den Ausbau aus der Hauswand, restaurierte Bildstock und Altar, ergänzte die beim Ausbau zwangsläufig in der Wand verbliebenen Teile und baute jüngst alles an der Südostseite der Alten St. Georgskirche wieder auf.
Seit dem 3. Mai 2013 erstrahlt nun das Ensemble vor der letzten Herbst frisch verputzten Chorwand der Kirche und wer im Licht der frühabendlichen Sonne den Blick über den Marktplatz schweifen lässt kann sich vielleicht meiner Meinung anschließen, dass Geduld und Beharrlichkeit hier sehr schön belohnt wurden.

Eine offizielle Übergabe mit Enthüllung einer Gedenktafel ist geplant und soll in wenigen Wochen stattfinden.

Ich wünsche Ihnen Freude am neuen Gesicht des Marktplatzes und grüße Sie herzlich.
Ihr Rüdiger Bias


 

 
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